Monat: Juni 2014

Was ist eigentlich..(I): Ein Brain-Computer Interface

Heute möchte ich eine Serie starten, die einer der Hauptmotive war, diesen Blog ins Leben zu rufen. Unter der Rubrik „Was ist eigentlich..“ sollen Konzepte, Begriffe und Fundstücke aus dem Bereich Human Factors, Psychologie, Mensch-Maschine Interaktion und co vorgestellt, hinterfragt, neu beleuchtet und diskutiert werden. Den Auftakt dieser Reihe bildet das Thema Brain-Computer Interfaces.

In den letzten Wochen sind gleich mehrere medienwirksame Anwendungsbeispiele um die Welt gegangen. Eines davon ist die Steuerung von Flugzeugen (im Simulator) über Elektroencephalogramme (EEG) [1][2], ein anderes die Eröffnung der Fußball WM durch einen per Gedankenkraft initiierten Anstoß mittels eines Exoskeletts, das von einem querschnittsgelähmten Mann getragen und kontrolliert wurde [3][4]. Klingt super! EEG für alle! Und für alles!…oder doch nicht?

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Um diese Frage zu beantworten, (mehr …)

Ein Abenteuer in etwas mehr als vier Semestern

Nachdem dieser Blog in den letzten Monaten ein einsames Schattendasein fristete, wird es endlich Zeit für ein Update. Auf den Kommentar von Luanah in meiner „About“-Sektion möchte ich einen kleinen Abriss darüber geben, mit welchem Workload zu rechnen ist, wenn man Human Factors an der TU Berlin studiert. Natürlich hat jeder andere Voraussetzungen und Arbeitsweisen, aber ich denke, eine grobe Orientierung kann ich geben.

Also auf geht’s!

Organisatorisches vorweg: an der TU Berlin gibt es keine offiziellen Regelungen, die besagen, wie schnell oder langsam man studieren darf. Dies ist schonmal ein Vorteil für alle Studierenden mit Job, Kind oder ähnlichen Verpflichtungen. Einzig beim Nebenjob ist, wie überall, zu beachten, dass man nicht mehr als 20h/Woche arbeitet, um den Studentenstatus beibehalten zu können. Dies bezieht sich aber nur auf Versicherung und co und nicht auf die Uni – diese lässt, wie gesagt, völlig frei, wann und wieviel man belegt. (mehr …)