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Achtung, Stipendium für Human Factors Studierende! Bis 24.07. bewerben!

300€ pro Monat mehr oder weniger können während des Studiums eine ganze Menge ausmachen. Wenn ihr diese gerne für mindestens ein Jahr lang erhalten möchtet, solltet ihr euren Bewerbungsbleistift nun spitzen! Gerade hat mich die Nachricht erreicht, dass auch in diesem Jahr wieder Stipendien für Human Factors Studierende vergeben werden. Es handelt sich hierbei um zweckgebundene Stipendien im Rahmen des bekannten Deutschlandstipendiums. Was heißt das genau? Nun, die Spendengelder werden zur einen Hälfte durch den Staat bereit gestellt, zur anderen durch private Spender und Alumni. Hier wird dann eine bestimmte Zahl Stipendienplätze für spezifische Studiengänge vergeben – und Human Factors ist einer davon!

Neben fachlichen Leistungen werden auch persönliches Engagement, Familiensituation und auch besondere biografische Herausforderungen berücksichtig, so dass ihr es unabhängig von euren Noten einfach probieren solltet.

Das Stipendium erfolgt unabhängig vom BAföG und wird auch nicht auf dieses angerechnet. Allerdings müsst ihr fix sein – die Bewerbungsfrist endet am 24.07.!

Hier gehts zur Bewerbung!

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Interesse am HF-Studium? Beratung nun auch live!

Liebe Blog-BesucherInnen,

da mich auch über diese Seite hier immer mal wieder Anfragen erreichen, die sich um Zugangsmöglichkeiten, Inhalte und Berufsperspektiven handeln und die ich gern beantworte, möchte ich hier kurz auf eine weitere Möglichkeit der Beratung aufmerksam machen: Seit März diesen Jahres habe ich die Studienfachberatung des HF-Studiengangs übernommen. Dies bedeutet, dass ihr mich auch über die Uni kontaktieren oder auch persönlich bei mir zu einem Beratungstermin vorbeikommen und Informationen, Flyer und -hoffentlich- eine Menge Motivation, sich für den HF-Master einzuschreiben, mit nach Hause nehmen könnt. Nähere Informationen und ein Kontaktformular gibt es hier . Ich freu mich auf euch!

 

Welcome to the other side

Es ist ja seit Abgabe meiner Masterarbeit ein wenig still geworden um den Blog. Das hat allerdings erfreuliche Gründe: zwischen März und September war ich in in Vollzeit in einem Drittmittelprojekt angestellt, das sich mit der Gestaltung von Blickbewegung für ältere Menschen befasst hat. Mein Job war dort hauptsächlich die Programmierung des Prototypen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat und mich besonders gefreut hat, weil ich (mehr …)

Die Masterarbeit: das Formalitätenkompendium

Am Ende des Studiums möchte man natürlich nur noch eins: Abgeben! Damit das geschehen kann, müssen einige Details und Prozeduren beachtet werden. Allerdings sind diese nur jeden 13. Dienstag im Jahr beim Vollmond im Wassermann in einer unterirdischen Verwaltungsaußenstelle der TU, lokalisiert in der Arktis, einzusehen nicht auf einen Blick ersichtlich. Daher kommt hier eine Zusammenstellung aller Infos, die ich während meiner eigenen MA gesammelt habe, in der Hoffnung, dass ihr die sonst nötigen Arbeitsstunden zur Formalienrecherche ins Schreiben eurer Abschlussarbeiten versenken (mehr …)

Snippet: VR-Rollercoaster, Teil 2

Erinnert ihr euch an die Ankündigung, dass im Europa-Park bald Achterbahnen mit eingebauten Virtual Reality Headsets fahren würden? Nun, inzwischen haben auch einige andere Freizeitparks dieses Konzept entdeckt und ausgebaut. Hier ist ein Review der VR-Achterbahn Dare Devil Dive in Six Flags over Georgia von ThemeParkReview:

Zusammengefasst lassen sich folgende Features erkennen:

  • als Headset wird die Gear VR genutzt
  • so wie es aussieht, perfekte Synchronisation von echtem Coaster und VR-Umgebung
  • durch Kopfbewegungen können Aliens abgeschossen werden Dies ist sowohl während des Hochziehens am Lifthill möglich (eine tolle Idee, um den „Aufstieg“ zu verkürzen!) als auch während der Fahrt
  • in der VR ist kein optisches Äquivalent zur Schiene vorhanden, so dass sich wirklich der Eindruck ergibt, frei zu fliegen
  • die Körper werden dargestellt, allerdings statisch
  • laut Foreneintrag sind die Headsets optional, so dass Menschen, die mit VR Probleme haben oder einfach nicht wollen, trotzdem fahren können
  • der Freizeitpark kann sich das Theming (die „Dekoration“) der Attraktion sparen 🙂

Warnung für KopfhörernutzerInnen: Achtung, schreiende Menschen! 🙂

Das Ende der MOOCs? Wo freies E-Learning noch möglich ist.

Vor einigen Jahren habe ich den TED Talk von Daphne Koller, der Co-Founderin von Coursera, gesehen und war begeistert.

In diesem Vortrag hält sie ein flammendes Pladoyer auf freie Bildung und die dabei tragende Rolle von freien Online-Kursen, die Wissen auf universitärem Level bereitstellen und somit jedem verfügbar machen, der über einen Internetzugang und einen PC verfügt. Selten habe ich ein ähnlich inspirierendes Vorhaben gesehen – freies Wissen, für die ganze Welt, gratis und dazu auch noch von top Universitäten aufbereitet! Von Machine Learning über Weltgeschichte bis zu Videospieldesign! Die Standing-Ovations zum Ende des Vortrages hat Daphne Koller definitiv verdient und ich war sicherlich nicht die einzige, die (mehr …)

Von Hartz IV und dem Bildungsgedanken

Gestern erreichte mich ein Link, dessen Inhalt mich sehr wütend gemacht hat. Auf Spiegel Online wurde vom skandalösen Umgang von Mitarbeitern des Jobcenters mit schulpflichtigen Jugendlichen berichtet. Dies hat mich aus persönlichen Gründen sehr getroffen, denn mir ist Ähnliches widerfahren.

Wer mich näher kennt, weiß vielleicht schon, dass ich aus einer, offiziell so bezeichneten, „Bildungsfernen Familie“ stamme. Meine Mutter war allein erziehend, mein Vater hatte mit Suchtkrankheit und einer problematischen Interpretation von Legalität zu kämpfen, wodurch der Kontakt sich bereits zu meiner frühen Schulzeit irgendwann bei null einpendelte. Mein Bildungsweg verlief bis zum Abitur trotz Spaß am Erlangen des Wissens etwas kurvig. Durch verschiedene Stationen gelangte ich an den Punkt, mein Abitur nachzuholen. Bis meine Mutter durch Stellenabbau ihren Job verlor und ich mich, als „Hartz IV-Kind“, auf einmal mit verantworten musste.

Wenn es nach dem damaligen Jobcenter gegangen wäre, hätte ich damals mein Abitur abgebrochen und eine Ausbildung angefangen. (mehr …)