TU Berlin

An alle Absolventinnen: Noch bis zum 24.06. auf den Clara von Simson-Preis bewerben

„Liebe Frau Freytag,

Sie haben sich in diesem Jahr auf den Clara von Simson Preis der TU Berlin beworben und ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass Sie von der Jury für den 3. Preis ausgewählt wurden.“

Diese Email erreichte mich letztes Jahr im August. Nachdem ich im Jahr zuvor vom Clara von Simson-Preis gehört hatte, dachte ich „das passt einfach!“ und war fest entschlossen, mich zu bewerben. Der Clara von Simson-Preis ist eine Auszeichnung, die von der TU Berlin vergeben wird und besonders innovative, interdisziplinäre oder praxisbezogene Abschlussarbeiten aus den technischen oder naturwissenschaftlichen Fächern würdigen soll. Neben den fachlichen Qualitäten werden auch gesellschaftliches oder anderweitiges Engagement gewürdigt. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld und einer Ehrung verbunden und soll ein starker Anreiz auf eine Orientierung hin zu einer wissenschaftlichen Karriere sein. Ihr müsst dazu 2017 oder 2018 mit eurer Abschlussarbeit fertig geworden sein.

Die Bekanntmachung dieses Preises ist mir ein besonderes Anliegen, denn es ist ein Preis, der die Persönlichkeit der Bewerberinnen berücksichtigt. Hier winkt eine Auszeichnung, die sich zusätzlich zu eurem Können auch euer Handeln anschaut. Habt ihr euch lang im Asta engagiert? Seid ihr politisch aktiv? Helft ihr anderen Menschen, ihre Bildungschancen zu ergreifen? All diese Dinge zählen hier ebenfalls! Der Bewerbungsaufwand ist nicht hoch – ihr müsst lediglich eure Arbeit zusammenfassen, euch ein Gutachten einer Hochschullehrkraft besorgen und euren Lebenslauf beifügen, alles abschicken und ein paar Monate die Daumen drücken und hochfrequent eure Mails checken (ich schreibe meine Auswahl der religiösen Verfolgung des letzten Punktes zu).

Die Ausschreibung findet sich hier und die Richtlinien könnt ihr hier einsehen.

Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 24.06. und ich kann euch nur ermutigen, euch mit eurer Abschlussarbeit zu bewerben! Auf dass es in ein paar Monaten heißen möge: „Liebe Frau xy, ich freue mich Ihnen mitteilen zu können…“! 🙂

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Was ist eigentlich..(I): Ein Brain-Computer Interface

Heute möchte ich eine Serie starten, die einer der Hauptmotive war, diesen Blog ins Leben zu rufen. Unter der Rubrik „Was ist eigentlich..“ sollen Konzepte, Begriffe und Fundstücke aus dem Bereich Human Factors, Psychologie, Mensch-Maschine Interaktion und co vorgestellt, hinterfragt, neu beleuchtet und diskutiert werden. Den Auftakt dieser Reihe bildet das Thema Brain-Computer Interfaces.

In den letzten Wochen sind gleich mehrere medienwirksame Anwendungsbeispiele um die Welt gegangen. Eines davon ist die Steuerung von Flugzeugen (im Simulator) über Elektroencephalogramme (EEG) [1][2], ein anderes die Eröffnung der Fußball WM durch einen per Gedankenkraft initiierten Anstoß mittels eines Exoskeletts, das von einem querschnittsgelähmten Mann getragen und kontrolliert wurde [3][4]. Klingt super! EEG für alle! Und für alles!…oder doch nicht?

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Um diese Frage zu beantworten, (mehr …)